Werbe Lingus

Um sich in der Welt der Werbung zurecht zu finden bedarf es Gelegentlich dem Gebrauch von Fachvokabular.
Hier haben wir für Sie einige wichtige Ausdrücke zusammengetragen:


A

Abdeckbogen


Bevor das eigentliche Plakat angebracht wird, werden Ganzsäulen und teilweise auch Großflächen zunächst mit farbigem oder weißem Fondpapier bzw. dem Abdeckbogen beklebt, um das vorherige Plakat abzudecken. Dieses nennt sich Abdeckbogen.

Affinität


Die Affinität kann als Index oder als Prozentzahl angegeben werden; sie beschreibt den Anteil, den ein Medium an einer gewissen Zielgruppe hat. Dabei gilt der Richtwert 100 als durchschnittliche Affinität, liegt der Wert über 100, so spricht man von überdurchschnittlicher Affinität. Liegt der Wert unter 100 spricht man hingegen von einer unterdurchschnittlichen Affinität, ein hoher Streuverlust liegt vor.

Alkaliechtheit


Druckfarben müssen alkaliecht sein, da die verwendeten Klebstoffe alkalische Bestandteile enthalten können.

Allgemeinstelle


Tafeln und Litfaßsäulen, die von unterschiedlichen Werbungtreibenden mit Plakaten in unterschiedlichen Formen belegt werden können. Allgemeinstellen werden nur in Netzen gebucht.

Außenwerbung


Außenwerbung ist die Werbung, die außen an Bauwerken und Objekten angebracht oder frei aufgestellt ist und die gesamte mobile Bevölkerung erreicht.


B

Belegungsdauer


Der Mindestzeitraum, in dem die meisten Plakatwerbeträger belegt werden können, wird als Dekade bezeichnet.

Belegungsquote


Gibt an, in welcher Dichte die Plakate in einer Stadt oder Region verteilt sind. Sie wird oft als Verhältnis von einer Plakatfläche zur Anzahl der Einwohner in Tausend angegeben. Beispiel: 1:3000 entspricht einer Belegungsquote von einer Plakatfläche zu 3.000 Einwohnern. Kenner des Mediums, insbesondere die sogenannten Spezialmittler, buchen heute schon nach anderen Kriterien.

Beleuchtete Ganzstelle


Litfaßsäule, die im Deckel der Säule eine Beleuchtungsvorrichtung besitzt, die das Plakat von oben beleuchtet. In der modernen Version stehen heute verglaste, hinterleuchtete Litfaßsäulen zur Verfügung, die sich drehen. In der Außenwerbung werden diese Säulen auch gerne City-Light-Säule genannt.

BIK Region


Speziell definierter Ballungsraum, der eine Kernstadt sowie weitere kleinere Orte umfaßt, mit denen ein intensiver Pendleraustausch besteht.

Block


siehe Klebeblock

Blow-Up


Großformatige Werbung an Baugerüsten und Fassaden. Die bis zu 1.000 qm umfassenden Werbemotive werden mittels Digitaldruck auf breite Bahnen aus Vinylnetzen gedruckt, zusammengesetzt und montiert.

Bogenformat


Die Größe von Plakaten wird im Bogenformat angegeben. Dabei entspricht 1/1-Bogen dem Format DIN A1. Alle weiteren Formate werden aus dem 1/1-Bogen in Hoch- oder Querlage zusammengesetzt. Die häufigsten Bogenformate sind:

1/1-Bogen: 59 x 84 cm in Hochlage
1/1-Bogen: 84 x 59 cm in Querlage
2/1-Bogen: 84 x 119 cm
4/1-Bogen: 119 x 168 cm
6/1-Bogen: 119 x 252 cm
18/1-Bogen: 356 x 252 cm

Das Format des City-Light-Posters ist ein Sonderformat und beträgt einteilig 119 x 175 cm. Sichbare Plakatfläche 115 x 171 cm.

Bogentagespreis


Das ist der Preis für die Plakatierung eines DIN A1-Bogen-Plakates, der für die Allgemeinstelle gilt. Bei größeren Plakaten wird der Tagespreis entsprechend mit der Anzahl der eingesetzten Bogen multipliziert.

Buchung


Die Buchung von Plakaten erfolgt entweder direkt beim Plakatunternehmen oder über die Spezialmittler. Plakatwerbeträger können einzeln (Einzelbuchung) oder in Netzen (Netzbuchung) gebucht werden. Plakate werden entweder fest gebucht oder es gelten bestimmte Stornofristen.


C

City-Light-Poster


Kurz CLP, hochformatige Plakate im Sonderformat 119 x 175 cm, die in einem Teil gedruckt werden und in trockenem Zustand in beleuchtete Glasvitrinen eingehängt werden. Viele CLPs sind in Wartehallen bzw. in anderem Stadtmobiliar integriert. Wird eine Seite der CLP-Werbeträger mit Stadtplänen oder anderen städtischen Informationen bestückt, werden sie Stadtinformationsanlagen genannt.

City-Light-Säule


verglaste, hinterleuchtete Litfaßsäule, welche sich dreht.

City-Star-Board


Das City-Star-Board auch Mega Light sorgt mit seiner großen Werbefläche (18/1 Format) und seiner Beleuchtung für einen wirkungsvollen Auftritt - auch bei Nacht. Durch den 2,50 m hohen Monofuß wird die Werbebotschaft direkt in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Vor allem an stark frequentierten und verkehrsgünstig gelegenen Plätzen in den Städten können sie eine unvergleichliche Aufmerksamkeit erregen. Die Belegung ist dekadenweise möglich.


D

Dauerwerbung


Werbung, die nicht im Dekadenplan der Plakatwerbung wechselnd belegt wird, sondern über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt und deshalb oft auch fest installiert ist.

Dekade


Belegungsdauer für die meisten Plakate. Das Kalenderjahr umfaßt insgesamt 34 Dekaden. Eine Dekade besteht abwechselnd aus 10 oder 11 Tagen. Am Anfang und Ende eines Jahres kann eine Dekade auch 14 Tage umfassen, wobei dann nur 11 Tage berechnet werden. Die genauen Termine sind dem jährlich erstellten Dekadenplan zu entnehmen.

Digitaldruck


Innovatives Druckverfahren für Plakate, bei dem die Daten aus dem Computer ohne Herstellung eines Filmes und einer Druckplatte verarbeitet werden. Das Plakatmotiv wird auf Datenträger gespeichert und an die Druckerei geschickt oder direkt per ISDN übermittelt. Aus ökologischer Sicht ist der Digitaldruck den hergebrachten Formen des Sieb- und Offsetdrucks überlegen, da das Material für die Herstellung von Lithos, Druckplatten und Sieben sowie der Einsatz von Lösungs-, Entwicklungs- und Reinigungsmitteln entfällt. Zudem eignet sich der Digitaldruck für die kostengünstige Herstellung von Kleinstauflagen bis 200 Stück.

Druckverfahren


Großformatige Plakate werden in der Regel im Offset-Druck, Digitaldruck oder im Siebdruck-Verfahren produziert. Sehr geringe Auflagen oder Einzelstücke werden im Digitaldruck produziert. Plakate, die größer als 2/1-Bogen sind, werden in mehreren Teilen gedruckt und bei der Klebung bzw. Plakatierung zusammengesetzt. Für hinterleuchtete Plakate, beispielsweise City-Light-Poster, gelten andere Bedingungen.

Druckvorlagen


Als Druckvorlagen können Aufsichtsvorlagen im Format DIN A4 bis DIN A3 oder Durchsichtsvorlagen ab 6 x 6 cm verwendet werden. Heute benutzt man jedoch häufiger digitale Druckvorlagen.


E

Einzelbuchung


Plakatwerbeträger, wie Großflächen und Ganzstellen, können einzeln gebucht werden. Die Selektion erfolgt nach Zielgruppen, Umfeld, Plazierung und/oder Qualität der einzelnen Plakatstelle.

Einzelstellenbewertung


Verschiedene methodische Verfahren, um die Qualität von Plakatstellen zu bewerten, siehe auch G-Wert und OSCAR.

Ersatzplakate


Für die einzelnen Plakatlager bzw. Lieferadressen müssen jeweils ca. 5 % Ersatzplakate einkalkuliert werden. Diese Plakate werden dazu genutzt, bei schlechten Wetterverhältnissen Ausbesserungen oder Neuklebungen beschädigter Plakate vorzunehmen. Sie sind bereits bei der Bestimmung der Druckauflage entsprechend zu berücksichtigen.

Euro-Klebung


Spezielles Klebeverfahren für Großflächen, bei dem die einzelnen Plakatteile dachziegelartig überlappend angebracht werden, um eine größere Wetterbeständigkeit zu erlangen.


F

Falzung


Plakate mit Klebeanbringung werden mehrfach vor der Anbringung gefalzt. Damit die Farben hierdurch nicht brüchig werden, sollten nur Druckfarben mit hoher Elastizität verwendet werden. Bei bestimmten Papiersorten kann es auch zu störenden Kantenbrüchen durch die Falzung kommen, die gerade bei dunklen Motiven besonders sichtbar werden.

FAW


Abkürzung für Fachverband Außenwerbung e. V. Diesem sind die meisten großen Unternehmen aus dem Bereich Außenwerbung angeschlossen. (Die SCHWARZ-AW ist Mietglied im FAW).

Flächengewicht


Das Papier muss 100 bis 120 Gramm je m² wiegen. Leichtere Papiere sind zu durchscheinend und reißen schneller, schwerere Papiere lassen sich nicht gut verarbeiten. Dies gilt nicht für City-Light-Poster und City-Light-Board/Megalight.

Freiaushang


Der Freiaushang bezeichnet das Plakatieren ohne Mediakosten, beispielsweise im Rahmen von Reklamationen. Teilweise geschieht dies auch ohne Klebekosten.

Frequenzatlas


Der Frequenzatlas liefert exakte Daten über Verkehrsfrequenzen und wurde in Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer Institut IAIS und dem Fachverband Außenwerbung e.V. entwickelt.


G

G-Wert


Der G-Wert gibt an, wie viele Passanten sich pro Stunde an einem Werktag an ein durchschnittlich aufmerksamkeitsstarkes Motiv erinnern können. Das "G" steht für die Gesamtheit aller relevanten Passantenarten und -ströme. Als Datengrundlage dienen Verkehrszählungen unterschiedlicher Passantengruppen unterteilt in Auto, Fußgänger und ÖPNV-Nutzer. Weitere Datengrundlagen sind Erinnerer-Anteile, ergänzt um zahlreiche unterschiedliche Wahrnehmungsparameter, die über Wiedererkennungstests ermittelt und hergeleitet werden. Faktoren hierfür sind: Winkel der Plakattafel zur Verkehrsachse, Entfernung zum Verkehrsstrom, Sichthindernisse, Ablenkung durch Blickfänge im Umfeld, Ablenkung durch weitere Plakatstellen, Ablenkung durch das Verkehrsgeschehen, Höhe der Plakattafel und Beleuchtungsverhältnisse. Am Ende werden dann die Zusammenhänge zwischen den Wahrnehmungsparametern und der Erinnerungsleistung in Wirkungsfunktionen abgebildet. Der G-Wert ist die Summe der Passanten multipliziert um ihren Erinnerer-Anteil.

G-Wert 2


Seit 2003 wird der G-Wert im Rahmen des Projektes "G-Wert 2" umgestellt. Im Vergleich zum bisherigen G-Wert arbeitet der neue G-Wert 2 mit einer erheblich verfeinerten Methodik bei der Ermittlung der Frequenzen. Zur Ermittlung der Passagefrequenz wurde in Zusammenarbeit des FAW mit der Fraunhofer-Gesellschaft und der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ein "Frequenzatlas für Deutschland" erarbeitet, der zukünftig die Frequenzbasis des Systems darstellt und das Videoverfahren ablöst. Der Frequenzatlas basiert auf rund 150.000 standortbezogenen Frequenzzählungen nach einem standardisierten Verfahren der GfK. Er beschreibt die Frequenzverteilung für alle Großstädte Deutschlands in der Aufteilung nach Auto, ÖPNV und Fußgängerpassagen. Mit Hilfe des Frequenzatlasses können sogar einzelne Straßenabschnitte hinsichtlich der Dreiteilung der Verkehrsströme unterschieden werden - eine wichtige Neuerung, da im Out-of-Home-Medienbereich die exakten Kontaktdaten immer mehr an Gewichtung gewinnen. Für alle Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern liegt inzwischen der Frequenzatlas vor. Mittelfristig sollen hier auch Orte ab 20.000 Einwohnern erfasst werden. Auf den Frequenzatlas aufbauend hat Fraunhofer AIS ein statistisches Data Mining Modell entworfen, das weitere Informationen aus zusätzlichen Datenquellen heranzieht, Zusammenhänge aufdeckt und für die Gewinnung "harter Fakten" nutzbar macht. Externe Validierungen durch Verkehrsmessungen in Echtzeit und kommunale Frequenzpläne sichern die Ergebnisse ab. Auf der Basis der Daten aus dem FAW-Frequenzatlas wird der G-Wert 2 als Standard-Leistungswert für das Medium Plakat berechnet und ausgewiesen. Dabei fließt neben den Frequenzzahlen eine Vielzahl von Sekundärdaten in die Bewertung ein, die für die Wahrnehmung der Plakatstandorte von Bedeutung sind. Dies sind zum Beispiel Geokoordinaten, infrastrukturelle Daten zum jeweiligen Umfeld des Standorts oder Informationen, auf die auch die heutigen Navigationssysteme zurückgreifen (Breite der Straße, Anzahl der Fahrspuren, zulässige Höchstgeschwindigkeit). Der G-Wert ist im Bereich der Feinplanung eine der härtesten Mediawährungen - da sie tatsächlich erinnerte Kontakte und nicht Kontaktchancen als Grundlage hat. Er ermöglicht somit die Vergleichbarkeit von Plakatstellen.

Ganzbeklebung/Ganzbemalung


Die Ganzbeklebung findet in der Verkehrsmittelwerbung ihren Einsatz. Hier wird das gesamte Fahrzeug bemalt oder überklebt.

Ganzstelle


Litfaßsäule, die nur von einem Werbungtreibenden belegt werden kann. Ganzstellen können einzeln selektiert oder im Netz gebucht werden.

Großfläche


Werbeträger für Plakate im 18/1-Bogen-Format (Bogenformat); Großflächen werden einzeln gebucht (Einzelbuchung) und in 4, 6, 8 oder 9 Plakatteilen produziert, die bei der Klebung zusammengesetzt werden.

GRP


Gross Rating Point, GRPs sind die Bezeichnung für den Werbedruck und dienen zum Vergleich verschiedener Mediastrategien; GRP sind das Produkt aus der Brutto-Reichweite in Prozent und der durchschnittlichen Kontakthäufigkeit (OTS = "opportunity to see") einer erreichten Person.

GTKC


Die "gewichteten Tages-Kontakt-Chancen" (GTKC) eines Werbeträgers erhoben. Dabei werden die Passanten an einer Plakatstelle gezählt (Bruttokontakte). Die Plazierung und das Umfeld der Plakatstelle entscheiden sodann darüber, wie hoch die Beachtungschance der Plakatstelle ist und wie stark die Bruttokontakte abgewichtet werden müssen. (Nettokontakte)


H

Halbbemalung


Unter Halbbemalung versteht man in der Verkehrsmittelwerbung die Gestaltung des gesamten Fahrzeugteils unterhalb der Fenster.

Hinterleuchtete Ganzstelle (Citylight-Säule)


Verglaste, hinterleuchtete Litfaßsäule, welche sich dreht.

Holzfreiheit


Um während der Aushangdauer nicht zu vergilben, muss das Papier hochweiß und holzfrei sein. Papiere im Naßklebeverfahren sollten ein Gewicht von 100 bis 120g/m² haben und eine rauhe Klebeseite aufweisen. Außerhalb dieser Normen lässt sich das Papier nur schlecht verarbeiten. Für trockene Plakatierung wird am besten Leuchtplakatpapier 135g benutzt. Das Gewicht sollte hier zwischen 120 - 140g/m² liegen.


I

Infoscreen


Ein Werbeträger in U- und S-Bahn-Stationen von Großstädten; mittels digitalen Hochleistungsprojektoren werden Bilder, Videos und Multi-Media-Anwendungen auf Wandflächen abgebildet; regionale Informationen wechseln sich mit Werbespots ab. Infoscreens können in Stadtnetzen gebucht werden. Sie eignen sich für Plätze, an denen sich Passanten länger aufhalten.

IVW


Abk. für Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. Organisation zur Selbstkontrolle aller Medien, die von Werbeagenturen und Werbungtreibenden getragen wird. Die IVW führt auch unabhängige Plakatkontrollen durch. Die Außenwerbung kommt bislang ohne Begriffe die mit dem Buchstaben „J“ beginnen aus


K

Klebeblock


Eine Dekade wird aus logistischen Gründen in drei Klebeblöcke unterteilt, die jeweils drei bis vier Tage versetzt beginnen und enden. Innerhalb einer Dekade beginnt die Plakatierung also an unterschiedlichen Tagen in den Klebeblöcken A, B und C. Pro Stadt gibt es nur einen Klebeblock.

Klebung


Plakate, die nicht hinterleuchtet werden oder sich in Vitrinen befinden, werden im Naßklebeverfahren angebracht. Vor der Klebung werden die einzelnen Plakatteile gefalzt, zu ganzen Plakatsätzen zusammengetragen und in Wasser eingeweicht. Dann erfolgt die Klebung im nassen Zustand mit speziellem Leim. Papier und Farbe der Plakate müssen für Nassklebung geeignet sein.

Kontakt


Dieser Mediabegriff beschreibt den wirklichen Kontakt einer Person mit einem Werbeträger oder einem Werbemittel. Ein Werbeträgerkontakt entsteht, wenn eine Person an einem Plakatwerbeträger vorbeikommt und diesen beachtet. Ein Werbemittelkontakt ist vorhanden, wenn sich die Person auch an das abgebildete Plakat erinnern kann (Recall). In der Plakat-Media-Analyse (PMA) werden erinnerte Werbeträgerkontakte ausgewiesen. Der G-Wert ermittelt Werbemittelkontakte.

Kontaktchance


Der Begriff gibt an, daß eine Person eine Chance hat, mit einem Werbeträger in Kontakt zu kommen. Dieser Wert ist die Grundlage der Messungen in der PMA und der weiteste Kontaktbegriff.

Kontaktverteilung


Begriff aus der Mediaplanung; er gibt an, wie viele Personen eine bestimmte Kontakthäufigkeit mit einem Medium erzielen. Beispiel: 10 % der Personen hatten 1 bis 5 Plakatkontakte, 30 % der Personen hatten 6 bis 15 Plakatkontakte etc.


L

Laufrichtung


Da sich Papiere quer zur Laufrichtung in feuchtem Zustand stärker dehnen, müssen mehrteilige Plakate grundsätzlich auf Papierbogen mit der gleichen Laufrichtung gedruckt werden. Dies gilt auch für Überkleber.

LED-Wände


Aus Leuchtdioden bestehende Bildwände, an die online Multi-Media-Informationen übertragen werden; Werbespots wechseln sich mit regionalen Informationen ab.

Leuchtfarben


Leuchtfarben dürfen für den Plakataushang nicht verwendet werden, da sie durch ihre Signalwirkung Verkehrsteilnehmer irritieren können.

Lichtdurchlässigkeit


Für hinterleuchtete Plakate gilt: Das Papier muss in erster Linie gleichmäßige Transparenz gewährleisten und sollte möglichst wenig Feuchtigkeit aufnehmen, da es sich sonst wellt und bald schrumpft.

Lichtechtheit


Druckfarben für den Plakatdruck müssen hohe Lichtechtheitswerte haben, damit sie nicht vorzeitig ausbleichen: WS (=Wollskala) 6 bis 8, mindestens jedoch WS 5.

Lieferung


Die Anlieferung der Plakate sollte sieben bis zehn Tage vor Plakatierungsbeginn an die Plakatierungsunternehmen erfolgen. Diese Vorlaufzeit wird zur Verteilung an die Kleber und zur Klebevorbereitung benötigt. Die Anlieferung erfolgt i.d.R. "frei Haus".

Litfaßsäule


Die Litfaßsäule ist die älteste Form der Außenwerbung. Sie ist benannt nach dem Berliner Drucker E. Litfaß, der 1854 in Berlin die erste Litfaßsäule errichtete. Die Idee entstand, um der damals umsichgreifenden Wildplakatierung entgegenzuwirken. Litfaß schlug den Behörden vor, überall in der Stadt Säulen aufzustellen, an die man Plakate hängen konnte. Heute wird die Litfaßsäule entweder als Allgemeinstelle oder als Ganzstelle genutzt.


M

ma. Plakat/ MA-Plakat


Mit der Media Analyse Plakat (MA Plakat) werden für die Plakatstellenarten Großfläche, City-Light-Poster und Ganzsäule plakatspezifische Leistungswerte ausgewiesen. Als Basis dienen ca. 21.000 Interviews mit Personen, die zu ihren Wegen "außer Haus gestern" befragt werden.
In 3 Erhebungswellen werden mittels Face-to-face-Fragebögen die Daten erhoben. Dabei werden Reichweiten in % und Kontakte in Mio. für Vollbelegungen und ausgewählte Standardbelegungen ermittelt sowie eine Generalübersicht der Bevölkerung auf Basis der Personen erstellt. Ziel ist die Darstellung von zielgruppenspezifischen Schwerpunkten (Affinität) und Reichweiten sowie der intramediale Vergleich der Werbeträgerarten.
Derzeit erfolgt diese Erhebung in Feldversuchen nicht mehr allein mittels Befragungen, sondern wird durch eine zusätzliche elektronische Weiterentwicklung verbessert - die eMA Plakat. Repräsentativ ausgewählte Probanden werden hierzu sieben Tage lang mit GPS-Messgeräten ausgestattet, die alle zurückgelegten Wege aufzeichnen. So soll herausgefunden werden, wie sich Personen im Alltag verhalten und welche Wege sie gehen - kein Meter wird vergessen. Die gemessenen Wege werden dann mit den Standortpositionen der Werbeträger abgeglichen, wodurch Anzahl, Verteilung und Qualität der Werbeträgerkontakte ermittelt werden können.
Die eMA-Plakat ist das erste Mediaplanungstool, das die Mobilität der Bevölkerung zur methodischen Grundlage macht. So können die Reichweiten von Plakatkampagnen valide berechnet werden. Für Werbungtreibende und Agenturen ist dies ein Quantensprung in der Planung von Plakatkampagnen.
Zusätzlich werden Telefoninterviews (CATI) zur flächendeckenden Erfassung durchgeführt sowie Daten aus dem Frequenzatlas hinzugezogen. Es werden damit Rückschlüsse auf die Attraktivität eines Standortes gezogen, wobei alle Werbeträgerarten auch differenziert betrachtet werden können. Als Ergebnis werden die Daten der Probanden auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet und somit die Kontaktchancen der jeweiligen Zielgruppen ermittelt.
Durch die neue Erhebungsmethodik sind die Daten so exakt wie nie zuvor. Die MA-Plakat wird von der Arbeitsgemeinschaft Media Analyse e.V. Frankfurt durchgeführt und wurde am 20. Oktober 2004 erstmals veröffentlicht. Die MA-Plakat löst die Plakat-Media Analyse des Fachverbandes Außenwerbung e.V. am Markt ab. Am 05.06.08 gewann die "ma 2007 Plakat" der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma) den Preis der Deutschen Marktforschung 2008. Die Verleihung erfolgte im Rahmen der Gala des 43. Kongresses der Deutschen Marktforschung.


M

Makulatur


Ist ein Plakat kleiner als die Werbefläche, wird der restliche Raum mit weißem oder farbigen Plakatpapier, der Makulatur, abgedeckt.

Mediamix


Als Media-Mix wird die Kombination verschiedener Mediengattungen bezeichnet, die zur Durchführung einer Werbestrategie eingesetzt werden. Der Anteil der Außenwerbung im Media-Mix beträgt derzeit 3% der gesamten Werbeinvestitionen.

Mediaplan


Das Planen des sinnvollen Einsatzes von Werbeträgern (Medien) im Rahmen einer Kampagne. Im Mediaplan werden u.a. Reichweiten, Kontakte, GRPs und TKPs ausgewiesen.

Mega-Lights


Sind hinterleuchtete Großflächen-Vitrinen und befinden sich bisher nur in einzelnen Großstädten. Mega-Lights oder auch City-Light-Boards sind eine hochwertige Ergänzung zur klassischen Großflächenwerbung und setzen Image-Highlights im Stadtbild.

MIA


Multi-Informationssystem der Außenwerbung; das PC-Selektionsprogramm umfaßt digitale Stadtpläne, auf denen alle Plakatwerbeträger eingezeichnet und einzeln auswählbar sind. Zusätzlich werden zu jeder Plakatstelle die Informationen des Standortbeschreibungsbogens sowie ggf. weitere Qualitätsmerkmale der Stelle gespeichert und sind zur Selektion abrufbar.


N

Naßdehnung


Das Papier sollte so beschaffen sein, dass es sich durch das Einweichen nur gering ausdehnt, damit keine Ränder an den Plakatwänden überstehen.

Naßklebeverfahren


Für das Anbringen von Plakaten an Allgemeinstellen, Ganzstellen und Großflächen wird das Naßklebeverfahren angewendet. Hierfür werden die Plakate auf die Formate DIN A2 oder DIN A3 gefalzt. Ein bis drei Tage vor dem Anschlag werden sie kurz in Wasser eingeweicht und verpackt. Mit einem Spezial-Klebstoff werden sie dann im nassen Zustand angeklebt.

Naßreißfestigkeit


Plakate werden vor der Klebung auf ein kleineres Format gefalzt und in Wasser eingeweicht. Dieses Naßklebeverfahren gewährleistet eine saubere und vor allem faltenfreie Plakatierung. Das Plakatpapier muss also Nässe aufnehmen können, damit es für den Aushang geschmeidig wird und sich mit dem Leim verbinden kann.

Netz


Bestimmte Werbeträger der Außenwerbung werden in Netzen belegt, die von den jeweiligen Anbietern vorgegeben werden. Je nach Werbeträger sind Ganz- oder Teilbelegungen möglich.

Netzbelegung


Buchung von mehreren Werbeträgern, die nach unterschiedlichen Merkmalen selektiert und zu Netzen zusammengefasst werden. Großflächen und Ganzstellen können einzeln gebucht werden. City-Light-Poster und City-Light-Boards (hinterleuchtete Vitrinen im Großflächenformat) werden jedoch ausschließlich in Netzen gebucht.


O

Offsetdruck


Druckverfahren für einen Großteil der Plakate. Druckträger ist eine beschichtete Metallplatte. Der Offsetdruck eignet sich für Auflagen ab ca. 500 Stück. Die Offsetdruckmaschinen können Plakate für Großflächen in 9,8,6 oder 4 Bogenteilen herstellen. Auch City-Light-Poster können im Offset gedruckt werden.

Opazität (Deckung)


Opazität ist das Maß für die Lichtdurchlässigkeit von Papieren. Je nach Werbeträger unterscheidet sich die Anforderung an die Opazität. Bei der Klebeanbringung werden die Plakate übereinander geklebt, daher sollten diese Papiere eine genügend hohe Opazität haben, damit das darunter liegende Motiv nicht durchscheint. Häufig wird zur Erhöhung der Opazität mit einem Grauraster-Rückseitendruck gearbeitet, bei dem ein grauer Raster mit 40% bis 50% Flächendeckung auf die Rückseite gedruckt wird. Alternativ zum Rückseitendruck werden auch auf der Rückseite blau eingefärbte Papiere eingesetzt. Bei Werbeträgern, die hinterleuchtet werden, solten Papiere mit einer geringen Opazität eingesetzt werden, damit die Farbbrillanz bei der Hinterleuchtung verstärkt wird. I.d.R. wird auch hier mit einem Rückseitendruck gearbeitet.

OSCAR


Bewertungsverfahren des Spezialmittlers Media-Service GmbH, Valley, für einzelne Werbträger. Mit Hilfe des OSCAR-Verfahrens werden die "Gewichteten Tages-Kontakt-Chancen" (GTKC) eines Werbeträgers erhoben. Dabei werden die Passanten einer Plakatstelle gezählt (Bruttokontakte). Die Plazierung und das Umfeld der Plakatstelle entscheiden sodann darüber, wie hoch die Beachtungschance der Plakatstelle ist und wie stark die Bruttokontakte abgewichtet werden müssen. (Nettokontakte)


P

Papier


Bei der Auswahl des Plakatpapiers muß zwischen Plakaten, die im Naßklebeverfahren angebracht werden, und Plakaten, die trocken plakatiert werden, unterschieden werden. Bei Naßklebung: 100 bis 120 g/m2, holzfrei, vollgeleimtes Naturpapier oder einseitig gestrichenes Affichenpapier, hohe Naßreißfestigkeit, geringe Naßdehnung, hohe Opazität oder eingefärbte Rückseite (damit das untere Plakat nicht durchscheint); bei hinterleuchteten Plakaten: 115 bis 130 g/m2, holzfrei, beidseitig gestrichen (damit das Plakat auf beiden Seiten bedruckt werden kann), keine Wolkenbildung.

Plakat


Großformiges Werbemittel aus Papier, das im öffentlichen Raum an speziellen Werbeträgern, meist Tafeln oder Säulen, angebracht wird.

Plakatformat


siehe Bogenformat

Plakatgestaltung


Die Wirkung einer Plakatkampagne wird vor allem durch eine interessante Gestaltung und eine optimale Präsentation der Motive beeinflußt. Wichtige Grundregeln einer erfolgreichen Plakatgestaltung sind die Reduktion auf das Wesentliche (Sieben-Silben-Regel), Verwendung von Motiven mit Symbolcharakter, starke Farben und Kontraste sowie ein kurzer, gut lesbarer Text in angemessener Schriftgröße. Komplizierte gestalterische Elemente dürfen nicht auf den Teilungsnähten der Plakate plaziert sein (Druckverfahren).

Plakatnetze


Einige Plakatwerbeträger, wie beispielsweise City-Light-Poster oder Allgemeinstellen, können z. Zt. nur in Netzen gebucht werden (Netzbuchung). Bei Großflächen, die einzeln belegt werden (Einzelbuchung), können für große Plakatkunden aus dem Gesamtangebot nach individuellen Kriterien auch spezielle Kundennetze zusammengestellt werden, die dann über mehrere Dekaden gebucht werden.

Plakatunternehmen


(Pächter) Diese bieten sowohl im lokalen als auch im regionalen oder nationalen Bereich Plakatträger zur Buchung für Werbungtreibende an.

POS (Point-of-Sale)


Der Point of Sale ist der Ort des Verkaufs. Gerade Aussenwerbung erreicht die Zielgruppe auf ihrem Weg zum Point of Sale und kann somit in letzter Minute einen entscheidenden Einfluss auf die Kaufentscheidung ausüben.

Preis-Leistungs-Verhältnis


siehe TKP

Preise


Die Preise für den Plakataushang werden pro belegter Stelle und Tag angegeben und müssen auf die Dekade und alle gebuchten Stellen hochgerechnet werden. Bei der Allgemeinstelle gilt der Bogentagespreis für ein Plakat im Format 1/1-Bogen und pro Tag. Die Preise werden nach den unterschiedlichen Werbeträgern und teilweise nach der Qualität der Plakatstandorte differenziert.


R

Recall


Mediabegriff, der die Erinnerung an eine Werbebotschaft mißt. Beim G-Wert wird der Recall eines Plakates an einem einzelnen Plakatstandort gemessen und gibt Auskunft über dessen Qualität. Bei Projekten der Werbewirkungsforschung wird der Recall ganzer Plakatkampagnen erfaßt. Der Recall kann in diesem Fall angeben, wie gut eine Plakatkampagne gewirkt hat und wie gut sie gestaltet war. (Plakatgestaltung)

Reichweite


Der Anteil einer Zielgruppe, der mit einem Werbemedium oder mit einer Werbebotschaft erreicht wird. Plakatreichweiten werden in der Plakat-Media-Analyse (PMA) ausgewiesen.

Riesenposter


siehe Blow-Up


S

SDAW


Standardisierter Datensatz zur Außenwerbung; der SDAW wird brancheneinheitlich zur Datenfernübertragung genutzt, wenn beispielsweise einem Spezialmittler gemeldet werden soll, wie viele und welche Plakatstellen noch zur Buchung frei sind.

SGF


Sondergroßfläche (Großfläche); großflächige 18/1-Plakattafel im Hochformat.

Siebdruck


Der Druckträger beim Siebdruck ist ein beschichtetes Sieb. Wegen der hohen Fortdruckkosten wird der Siebdruck in erster Linie für Plakate mit niedriger Auflage eingesetzt. Siebdruckanlagen können für Plakate maximal vier Farben in einem Druckgang herstellen.

Spezialmittler


Auch Plakat-Mediaagenturen genannt; über Spezialmittler wird die Buchung und Abwicklung von Plakatkampagnen vorgenommen. Spezialmittler sind deshalb wichtige Servicepartner für Media- und Werbeagenturen sowie werbungtreibende Unternehmen.

Stadtinformationsanlage


Freistehende Plakatvitrine, die oft auf der Seite ein City-Light-Poster und auf der anderen Seite einen Stadtplan oder ähnliche städtische Informationen trägt.

Stadtmobiliar


Unter Stadtmobiliar versteht man Werbeträger, die einen Nutzen aufweisen. Hierzu zählen Stadtinformationsanlagen, Uhrensäulen, Wartehallen, sanitäre Anlagen etc. Man unterscheidet nach primärem und sekundärem Nutzen. Als primärer Nutzen wird der allgemeine Nutzen, z.B. Witterungsschutz, Uhrzeitangabe u.Ä. verstanden. Der sekundäre Nutzen ist die Platzierung einer Werbebotschaft auf dem Werbeträger.

Standortbeschreibungsbogen


Auf diesem Formular sind zu jedem einzelnen Werbeträger die wichtigsten Daten zu seiner Position und zu seinem unmittelbaren Umfeld festgehalten. Zudem ist ein Foto des Werbeträgers in seinem Umfeld enthalten. Dadurch ist er einer der wichtigsten Instrumente zur zielgruppenspezifischen Selektion von Werbeträgern. Standortbeschreibungsbogen werden für einzeln buchbare Werbeträger wie die Großfläche geführt. (Einzelbuchung).

Stornofristen


Außenwerbungsunternehmen gewähren Werbungtreibenden bei der Buchung von Plakatflächen oft eine Stornofrist von 60 bzw. 90 Tagen. Bei City-Light-Postern sowie gilt Mega Lights gilt allerdings Festbuchung ohne Stornierungsmöglichkeit.

Streuquote


siehe Belegungsquote

Superposter


Plakatwerbeträger im 40/1-Bogen-Format mit den Maßen 526 x 372 cm, das an Giebelwänden angebracht und beleuchtet ist. Für Superposter gilt die Einzelbuchung und das Naßklebeverfahren (Klebung).


T

Teilbelegung


Teilweise Buchung von Werbeträgern. Beispielsweise Litfaßsäulen werden in aller Regel nur in ganzen Netzen belegt. In größeren Städten (ab ca. 300.000 Einwohnern) ist allerdings auch eine Teil-oder Halbbelegung möglich. Dabei wird in der ganzen Stadt jede zweite Anschlagstelle belegt.

TKP


Tausend-Kontakt-Preis; Preis eines Werbeträgers pro 1000 Kontakte in einer Zielgruppe von Werbeträgern. Der TKP für eine Plakatkampagne kann in der PMA berechnet werden.

Transportmedien


Typus der mobilen Außenwerbung, der sich Transportmedien als Werbeträger bedient (z.B. Busse, Bahn,etc.)


U

Uhrensäule


Zu den Werbeträgern der Außenwerbung gehören auch die Uhrensäulen. Uhrensäulen verbinden praktischen Nutzen mit einer Werbebotschaft. Die Belegungsdauer beträgt Durchschnittlich ein Jahr.


V

Verbrauchermarkt


Werbung an Verbrauchermärkten - Auf Parkplätzen angebrachte Großflächenwerbeträger sowie im Eingangsbereich plazierte 4/1-Vitrinen, die in Deutschland bereitgestellt werden; als letzter Werbe-Kontakt vor dem Point of Sale gibt das Plakat entscheidende Kaufimpulse.

Verfügbarkeit


Die Prüfung der Verfügbarkeit ist ein wichtiger erster Schritt bei der Buchung von Plakaten. Bereits in der Planungsphase wird untersucht, ob in den anvisierten Zeiträumen genügend Werbeträger der gewünschten Qualität verfügbar sind. Bei unzureichender Verfügbarkeit muß notfalls auf andere Termine ausgewichen werden. Spezialmittler können die Verfügbarkeit kurzfristig für ganz Deutschland prüfen.

Video-Boards


Hochauflösende LED-Wände, die zum Abspielen von Werbespots in Videoqualität geeignet sind.

Vollbelegung


Normalfall beim Plakatanschlag an Litfaßsäulen. Komplette Belegung aller Werbeträger einer Stadt.


W

Wartehalle


Wartehallen für Verkehrsmittel sind ein Standort für City-Light-Poster; Wartehallen gehören in den Bereich des Stadtmobiliars, bei dem Plakatwerbeträger mit Zusatznutzen für die städtische Bevölkerung verknüpft werden.

Werbemittel


Material, auf dem die Werbebotschaft gestaltet (Plakatgestaltung) und angebracht wird bzw. die Form, in der sie übermittelt wird; Beispiele: Plakat, TV-Spot, Anzeige. Wenn eine Person die Botschaft auf einem Werbemittel wahrgenommen hat, ist ein Werbemittelkontakt entstanden (Kontakt).

Werbeträger


Das Medium, in oder auf dem ein Werbemittel transportiert wird; in der Plakatwerbung können dies beispielsweise Großflächen, Superposter, City-Light-Poster und Litfaßsäulen sein. Wenn Werbeträger ein spezielles Design oder eine spezielle Technik aufweisen, erhalten sie meist eigene Produktbezeichungen, wie beispielsweise Megalights, digitale Bildwände (Infoscreen, LED-Wände) oder Baugerüste (Blow-up). Wenn Plakatwerbeträger mit Zusatznutzen für die Bevölkerung ausgestattet sind, wird von Stadtmobiliar gesprochen (Wartehallen, Stadtinformationsanlagen, etc.)

Werbewirkungsmessung


Diese Messung der Erinnerung (Recall) an eine Plakatkampagne gibt an, wie gut das Plakatmotiv in Kombination mit der gewählten Belegung von Werbeträgern auf die Gesamtbevölkerung oder auf eine bestimmte Zielgruppe gewirkt hat.

Wildanschlag


Als Wildanschlag werden Plakatierungen bezeichnet, die ohne Genehmigung an Flächen angebracht werden.


Z

Zapping


In der Außenwerbung nicht möglich. Ein schnelles Umschalten von einem TV-Sender zum anderen; ein Großteil der TV-Werbung wird nicht gesehen, da Zuschauer in der Werbepause auf andere Programmangebote zappen;